Offene Arbeit

In unserer Einrichtung wird nach dem „Offenen Konzept“ gearbeitet.

 

Offen sind bei uns im Haus viele Türen auf ca.250 qm, um die Kinder in vielfältig gestalteten Räumen zum Entdecken einzuladen und sich das zu holen, was sie für ihre Entwicklung brauchen. Jeder Raum hat seine eigene Funktion und Bedeutung. Hier finden die Kinder ausreichend Spielraum für ihre Ideen, und Spielmaterial, das zum Gestalten und Fragen inspirieren soll.

Die Kinder haben die Möglichkeit, sich im Freispiel in den einzelnen Räumen zu begegnen und voneinander und miteinander zu lernen.

Offen (frei) gewählt werden diese Bereiche am „Blauen Sofa“ an einer Magnetwand, an der sowohl Spielbereiche, als auch die Raumbetreuende Erzieherin und anwesende Kinder durch angehängte Magnetfotos zu erkennen sind.

Offen möchten wir den Kindern Begleiter, Lernpartner und Zuhörer sein, sowie Unterstützer und Berater.

 

Innerhalb der offenen Bereiche gibt es feste Strukturen, Pflichten und Regeln, die den Kindern Sicherheit und Verlässlichkeit geben. Diese werden in regelmäßigen Abständen mit den Kindern neu besprochen, ggf. sinnvoll verändert oder gemeinsam Neue gefunden. Wir sind offen für Veränderung.

 

Lernbasis für die jüngsten Kinder und gleichzeitig der Einstieg in die „offene Arbeit“ ist bei uns das „Nestchen“, mit dem Rollenspiel und Bauraum. Hier finden die jüngsten Kinder zunächst einen Spielbereich mit verschiedenen Spieloptionen und einer intensiven Betreuung durch eine Erzieherin, Sicherheit und das Einüben von Kompetenzen in einer Kindergruppe (als Erweiterung der Familie), die später individuell in Schritten in die Entdeckung des gesamten Hauses mündet.

 

„Offen“ bedeutet für uns aber auch, offen zu sein für die Ideen der Kinder, ...Anregungen der Eltern, ...Veränderung,……neue Erkenntnisse der Pädagogik, Psychologie und Neurologie,..., und nicht zuletzt offen zu sein für Gottes Liebe, die Menschen verändert.